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Chicago Tribune:
Thursday night's third partnerning of the CSO and Hubbard Street at Symphony Center was their best yet. (...) In Marguerite Donlon's "Strokes through the tail", the Hubbard Street men wore tails over bare chests, slyly tweaking the classical formalities represented by sobersided musicians seated behind them. (...) Donlon sends an ensemble of men and a lone woman through a series of gender-bending escapades. (...) This is a wonderful work (...) in ist slinky-shouldered, rubber-legged, po-faced manners. (...) Donlon is unafraid to go against the grain of the music, creating a counter-point of delicious, never malicious irony. The sight gags wiz by so fast you really need a multiple viewing to appreciate their subtlety.
John von Rhein
Koeglerjournal tanznetz.de:
Unsere Dame aus Saarbrücken scheint eine rechte Scherzboldin zu sein. Denn mit dem Schwanz im Titel ihres Mozart-Balletts für eine Ballerina und fünf Männer spielt sie angeblich auf die Notenbalken in Mozarts handschriftlicher Partitur an. Doch mit den Strokes streicht sie den Männern ihre Machoidentität aus und lässt sie barbrüstig und mit haarigen Beinen in Schwanensee-Tutus auftreten - sehr à la mode - (...) auch sonst geht es durchaus lustig in Donlons Gender-Scharade zu, die von den Boys aus Chicago mit Elan über die Bretter gewirbelt wird.
Horst Koegler
Badisches Tagblatt:
Auf Mozarts berühmte g-Moll-Sinfonie schuf Marguerite Donlon das wohl pfiffigste Stück des Abends, das verdient gefeiert wurde. Donlon setzt tatsächlich das Notenbild sichtbar in Bewegung um. (...) das Werk bleibt stilsicher und hoch ästhetisch: selten erlebt man Musik so frisch und unverbraucht in Bewegung umgesetzt wie hier.
Sabine Rahner
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