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Patch of Grass

2000 / Deutsche Oper Berlin

Choreography: Marguerite Donlon
Music: The pogs, Meridith Monk, Claas Willeke, Bach
Stage: Marguerite Donlon
Costumes: Christophe Linere

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Bilder / Videos
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Foto 1 von / picture 1 by: Bettina Stößl
Foto 2+3 von / picture 2+3 by: Daniela McCarthy
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Kritiken / Reviews

"Welt am Sonntag" 11.7.2000
(...) The woman from Ireland has been celebrated as a discovery for her choreographic debut on the big stage for her creation "Patch of Grass". Donlons saucy dances signalising comical or sad, private and public moods and situations, were inspiring. (...)


"ADN" 7.7.2000
(...) Bravos above all for the partly excentric-droll "Patch of Grass" choreographed by the Irish Solo-dancer Marguerite Donlon(...) In "Patch of Grass", first work Donlons for the big stage after a debut at the Berlin Max-Beckmann-Hall (for the DOB) there are plenty of charming curiosities to be discovered: acrobatics, an exploding car that reflects with black humour on Northern-Irish history, vanishing and rising out of a sinking / trapdoor. (...) The set ideas and the lighting are done by her aswell. (...) Generally there were to observe outstanding performances by the dancers which the public reacted greatfully on by applauding vividly. An evening that shows the high level of the company and the soloist. (...)


"Berliner Kurier" 8.7.2000
(...) Jubel für Tanz-Humor - Jubel gab es vor allem für die erste Choreographie von Solotänzerin Marguerite Donlon auf der großen Bühne, für "Patch of Grass": Exzentrisch-skurril, akrobatisch, mit echt britischem Humor. (...)


"Der Tagesspiegel" 8.7.2000
(...) Humorvoll präsentiert sich die Solistin Marguerite Donlon, in "Patch of Grass" zu einem Musikmix von Techno über Bach und Meredith Monk. Von der irritierenden Koexistenz von Liebe und Zerstörungslust will sie in ihrem ebenfalls zwanzigminütigen Stück für drei Männer und sechs Frauen erzählen. Im dräuenden Nebel windet sich ein verknäultes Paar, während eine Chorus Line sich langsam aus dem Hintergrund nach vorn bewegt, um sich alsbald zu trennen. Liebe und Wut wohnen nah beieinander. Ein Mann, an einer Stange hängend, manipuliert den Partner unter sich mit seinen FŸßen. Zwei Frauen fahren, in festgeschraubten Stiefeln stehend, aus dem Bühnenboden auf und duellieren sich in einer Slapstick-Nummer mit Ohrfeigen und Tiefschlägen. (...) So beeindruckt an dem über zweistündigen Abend vor allem die tänzerische Leistung. Ausnahmslos alle Akteure bestechen durch Elan und hohe Präzision in unterschiedlichsten Stilen und Techniken. Richard Cragun übergibt ein Ensemble in allerbester Form und Kondition, ein Kapital, das nicht durch Zuwarten verspielt werden sollte. Gute Tänzer verdienen die Herausforderung und Nutzung ihrer Talente durch hochkarätige Choreographen. (...)


"SFB, Radio 3, Klassik zum Frühstück"
(...) Die Entdeckung des Abends ist die Solotänzerin Marguerite Donlon. Ihr erstes Stück für die große Bühne "Patch of Grass" ist frisch, frech, eine wilde Mischung an Stimmungen und Stilen - Neoklassik und Komik, Disco-Fieber und Tanztheater, nervöse Großstadtgirls. Wir erleben ein explodierendes kleines rotes Pappauto, zwei fast nackte halbe Wilde, eine unerfüllte Liebe und ein melancholisches Ende. Vielleicht sind ihr zuviele Ideen auf einmal gekommen, vielleicht ist der girlie-touch zu heftig, aber der britische Humor, der da zutage tritt, ist köstlich. In der Deutschen Oper gibt es selten etwas zu lachen - Marguerite Donlon hat uns zum Lachen gebracht. Sie zeigt Talent, sie bleibt an der Deutschen Oper und man sollte ihr Raum und Zeit zur Entfaltung geben. (...)


"Berliner Zeitung, 8.7.2000"
(...) Um die Zustände in ihrem Heimatland Irland geht es der Tänzerin Marguerite Donlon in der zweiten Uraufführung "Patch of Grass". Fröhlich mischt Donlon Musik von Bach mit Meredith Monk und mit Auftragskompositionen der Gruppe Sun Electric. Die Szenerie erscheint zuweilen etwas wirr. Doch dafür hat Donlon einen frischen und umwerfend komischen Tanz entworfen. Zum Mut, die noch unerfahrene Choreographin zum Abschied ein Stück auf der großen Bühne erarbeiten zu lassen, kann man den scheidenden Ballettdirektoren Richard Cragun nur beglückwünschen. Vom Premierenpublikum wurde Donlon mit geradezu tosendem Applaus gefeiert. (...)

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