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N.O.W.

Oktober 2006 / E-Werk Burbach

Choreografie von Marguerite Donlon und Karine Guizzo
Musik: CocoRosie, Tony Gatlif, Claas Willeke, W. A. Mozart (Sinfonie g-Moll, KV 550)
Bühne: Marguerite Donlon / Karine Guizzo
Kostüme: Markus Maas, Branimira Ivanova
Choreografische Mitarbeit: Claudio Schellino
Dramaturgie: Dr. phil. Christoph Gaiser
Bühnenbildassistenz: Ina Reichert
Inspizienz: Andreas Tangermann

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Bilder / Videos
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alle Fotos von / all pictures by: Björn Hickmann
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Kritiken / Reviews

"Zuckerstückchen gab's zu Beginn: "Noisy Noses". [...] Guizzo liefert eine zeitenferne, berückende Sphäre, die Venedigs Karneval ebenso streift wie E.T.A. Hofmanns sonderbare Spielfiguren-Kunstwelt. Die Saarbrücker Ballett-Chefin Marguerte Donlon legte noch eins drauf mit [...] "Strokes through the tail". [..] Orchestermusiker geraten durch eine kindlich-verspielte, zugleich selten burschikose "Schwanensee"-Ballerina aneinander und durcheinander. [...] Störrische Typen, entzückende Details - die Donlon entfesselt ein virtuoses Fest für Augen und Gemüt. [...] Was für Tänzer! Wie Klappmesser schnellen ihre Körper in "Schatten", Donlons zweitem Beitrag, [...] durch den Raum. Hier sind Marionetten an den brutalen "Rhythmus des Wahnsinns" gekettet.

Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung, Sa/So 28./29. Oktober


"Ein Ohrwurm von Mozart, seine Sinfonie g-moll publikumswirksam auf die Bühne gebracht - das ist "Strokes through the tail". [...] Das klassische Repertoire wird von der Saarbücker Ballettchefin in komischen Passagen parodiert, wobei sie gleichzeitig mit den üblichen Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit spielt: die Ballerina trägt Frack, die Männer Tutus. Donlon ist für den Humor in ihren Choreografien bekannt, in "Schatten", einer Uraufführung, lässt sie jedoch das Publikum in die beklemmende, düstere Welt von Verzweiflung, Wahnsinn und Tod blicken. Die Körpersprache der Tänzer, die vergeblich dieser Hölle zu entrinnen versuchen, wird noch durch Satzfetzen verstärkt, die vom Werk der britischen Dramatikerin Sarah Kane inspiriert wurden. Keine leichte Kost, aber rauschender Applaus."

Dietlinde Conrad, Luxemburger Wort, Donnerstag, 2. November 2006

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