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Info |
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Kritiken/Reviews
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Beauty 3.0
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Beauty 1.2
Choreopraphie: Martino Müller
mit/with: Marguerite Donlon
Beauty 3.0 - Müller
Choreographie: Martino Müller
mit/with:
Meritxell Aumedes Molinero, Olwen Grindley, Yong In Lee, Micol Mantini, Ilka von Häfen, Toby Kassell, Matthias Markstein, Ignacio Martínez, Raphael Saada
Beauty 3.0 - Donlon
Choreographie: Marguerite Donlon
mit/with:
Meritxell Aumedes Molinero, Youn Hui Jeon, Hitomi Kuhara, Micol Mantini, Sarah Reynolds, Ilka von Häfen, Constantin Georgescu, Ignacio Martínez, Andrea Palombi, Raphael Saada
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Bilder / Videos
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alle Fotos von / all pictures by: Bettina Stößl
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Video: Beauty 1.2
Video: Beauty 3.0 Müller
Video: Beauty 3.0 Donlon
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Kritiken / Reviews
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Saarländischer Rundfunk:
Wunderschöne Momente gibt es, wenn der typisch Donlonsche Humor durchblitzt, als sie etwa die Körper dreier Tänzerinnen durch ein Glas völlig in die Breite verzerrt. Oder wenn die Männer sich - Fitnessclub lässt grüßen - verzweifelt abstrampeln, schön zu sein, und doch immer wieder wie Neandertaler aussehen.
OMM:
Kann man Schönheit darstellen? Ist es nicht einerseits ein unfassbares, andererseits vielleicht auch langweiliges Thema? Zu abstrakt, zu nichtssagend, zu schön? Vielleicht sind es gerade diese Fragen, die die Ballettdirektorin des saarländischen Staatstheaters Marguerite Donlon und den Gastchoreografen Martino Müller herausgefordert haben. (...) In scheinbarer Gleichgültigkeit finden die Paare zueinander, doch die symbolische Vereinigung, durch einen Kuss angedeutet, schlägt fehl: Wie ein Leitmotiv durchzieht sich eine brutale Geste der Selbstverstümmelung durch den harmonischen Bewegungsfluss, in der die Tänzer sich in den Arm beißen, als wollten sie ihre makellose Hülle abstreifen. Viele Ensembleauftritte, einzelne Soli in einer temporeichen und komplexen Choreografie bauen eine Spannung auf, die bis zum Schluss nicht nachlässt. (...) Es ist eine reichlich subtile Ironie, die das düstere Sittengemälde einer nach einem Schönheitsideal strebenden Gesellschaft gelegentlich streift. Wenn beispielsweise die vier leicht bekleideten Tänzer auf das Sofa springen und der hautfarbene Stoff sich wie durch Zauberhand um sie schmiegt oder wenn drei Tänzerinnen hinter großen Lupengläsern ihre grotesk verzerrten Körper zur Schau stellen. Donlons Tanz-Ensemble brilliert diesmal weniger durch den Einsatz individueller Ausstrahlung seiner Mitglieder, sondern vielmehr durch perfekte Körperbeherrschung und Technik.
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